22.08.2025

Biografie

Günther Teske

Günter Teske, geboren am 10. November 1933 in Berlin, ist ein deutscher Radrennfahrer, Sportjournalist und Schriftsteller.

Nach einer Ausbildung zum Bautischler, die er jedoch nicht im Beruf ausübte, entschied er sich für eine Laufbahn bei der Volkspolizei, um dort als Leistungssportler im Straßenradsport aktiv zu sein. Teske gehörte zur DDR-Nationalmannschaft und startete 1954 bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften in Solingen. Sein größter sportlicher Erfolg war 1956 der Sieg im Traditionsrennen Berlin–Cottbus–Berlin. Im selben Jahr gewann er weitere Wettbewerbe, darunter Rund um Riesa.

Nach seiner aktiven Zeit wechselte Teske in den Journalismus. Zunächst war er Sportredakteur, ab 1967 dann freiberuflich tätig. Er schrieb für das Deutsche Sportecho, die Neue Zeit und die Berliner Zeitung.

Auch in seinen literarischen Arbeiten ist der Einfluss seiner sportlichen Laufbahn unverkennbar. Viele seiner phantastischen Erzählungen greifen Themen aus dem Sport auf. So schildert er in Ein talentierter Mittelstürmer, wie ehrgeizige Fußballspieler an einem Roboter scheitern, dessen vollkommen faires Spiel sie zur Verzweiflung treibt. In Der Vierfache erzählt er von einem Eiskunstläufer aus dem Jahr 2190, der in die Vergangenheit reist, um 1985 endlich einen Titel zu erringen – ein satirischer Blick auf sportlichen Ehrgeiz und Betrug.

Seine Science-Fiction-Geschichten bleiben meist im unterhaltsamen Bereich, ohne die behandelten Themen tiefgründig auszuführen. Figurenzeichnung und Konfliktgestaltung wirken oft eher skizzenhaft, doch Teske überzeugt durch einen leichten, humorvollen Tonfall, der seinen Erzählungen eine vergnügliche Note verleiht.

Werke

Diese Bücher und Erzählungen des Autors sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

Quellen

[1] Die Science-fiction der DDR – Autoren und Werke, Verlag Das Neue Berlin 1988 – herausgegeben von Erik Simon und Olaf R. Spittel

[2] Wikipedia – Die freie Enzyklopädie – Günther Teske (Stand 22.08.2025)

Bild des Autors Günther Teske – Grafik nach Bild in [1], S. 258