lifeinthe22ndcentury.de
  • Home
  • Buchrezensionen
  • Mittag, 22. Jahrhundert
  • Der Hainish-Zyklus
  • Filme
  1. Aktuelle Seite:  
  2. Home
  3. Autoren

Sytin, Wiktor Alexandrowitsch

08.02.2026

Biografie

Wiktor Sytin

Wiktor Sytin wurde am 23. Februar 1907 in Kaluga geboren.

Er war ein sowjetischer Schriftsteller, der vor allem durch seine populärwissenschaftlichen und phantastisch-utopischen Prosaarbeiten bekannt wurde. In seinen Werken verband er naturwissenschaftliche Erkenntnisse mit Zukunftsentwürfen und einem deutlich pädagogischen Anspruch, wie er für die frühe sowjetische Science-Fiction typisch ist.

Sytin schrieb Romane, Erzählungen und Sachtexte, die sich insbesondere an Jugendliche und ein allgemein interessiertes Publikum richteten. In seinen Texten spiegeln sich der Fortschrittsoptimismus und der Technikglauben der Sowjetzeit wider.

Für seine literarische Tätigkeit erhielt er staatliche Auszeichnungen im Rahmen des sowjetischen Kulturbetriebs.

Der Autor starb am 22. August 1991 in Moskau.

Werke

Diese Erzählung des Autors ist mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • Bezwinger der ewigen Stürme

Quellen 

[1] Wiktor Alexandrowitsch Sytin – russische Wikipedia (Stand 08.02.2026)

Bild des Autors nach Bild von russischer Wikipedia unter Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license.

 

Horstmann, Hubert

10.01.2026

Biografie

Hubert Horstmann

Hubert Horstmann wurde am 23. Dezember 1937 in Mosbach geboren.

Er wuchs als Sohn eines Försters auf. Nach einer praktischen Ausbildung absolvierte er eine Lehre zum Gärtner. Von 1955 bis 1958 holte er das Abitur an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät (ABF) nach. Anschließend studierte er von 1958 bis 1963 Philosophie und Mathematik in Berlin.

Horstmann setzte seine wissenschaftliche Laufbahn konsequent fort: 1972 promovierte er mit einer Arbeit zum Positivismus, 1982 folgte die Habilitation. In den 1980er Jahren hatte er eine Professur für Philosophie an der Akademie der Wissenschaften der DDR inne. Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit war er auch als Übersetzer aus dem Russischen tätig und machte wichtige philosophische Texte einem deutschsprachigen Publikum zugänglich.

Er veröffentlichte zahlreiche philosophische Schriften, in denen er sich unter anderem mit Erkenntnistheorie, Wissenschaftsphilosophie und der Geschichte philosophischer Strömungen befasste. Ein bedeutender editorischer Beitrag war im Jahr 1996 die Herausgabe der »Theodizee« von Gottfried Wilhelm Leibniz im Akademie Verlag Berlin, welche seine intensive Auseinandersetzung mit klassischer Philosophie unterstreicht.

Parallel zu seiner wissenschaftlichen Arbeit trat Horstmann als Science-Fiction-Autor hervor. Sein belletristisches Debüt gab er 1966 mit dem Roman »Die Stimme der Unendlichkeit«. Besondere Aufmerksamkeit erlangte sein zweiter Roman »Die Rätsel des Silbermonds«. Darin entwarf er das Bild einer nichtmenschlichen, von Aggressionen freien Zivilisation auf dem Saturnmond Titan. Diese Darstellung durchbrach das in der DDR-Science-Fiction lange dominierende anthropozentrische Weltbild. Der Roman ist als psychologisches Kammerspiel angelegt und gilt als innovativer Beitrag zur philosophisch geprägten Science-Fiction.

Werke

Diese Bücher des Autors sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • Die Rätsel des Silbermonds

  • Die Stimme der Unendlichkeit

Quellen 

[1] Hubert Horstmann – deutsche Wikipedia (Stand 07.01.2026)

[2] Die Science-Fiction der DDR – Autoren und Werke, Verlag Das Neue Berlin 1988 – herausgegeben von Erik Simon und Olaf R. Spittel

Bild des Autors Hubert Horstmann – Grafik nach Bild in [2], S. 157

 

Lem, Stanisław

03.01.2026

Biografie

Stanisław Lem

Stanisław Lem wurde am 12. September 1921 in Lwów (damals Polen, heute Lwiw in der Ukraine) geboren. Er wuchs in einem bürgerlichen Elternhaus auf; sein Vater war Arzt. Schon früh entwickelte Lem ein ausgeprägtes Interesse an Technik, Naturwissenschaften und Literatur.

Während des Zweiten Weltkriegs lebte Lem im von Deutschland besetzten Lwów und überstand die Zeit unter schwierigen Bedingungen. Nach Kriegsende zog er nach Krakau, wo er ein Medizinstudium begann, das er jedoch nicht abschloss. Stattdessen entschied er sich für eine schriftstellerische Laufbahn.

Ab den 1950er-Jahren entwickelte sich Stanisław Lem zu einem der bedeutendsten Science-Fiction-Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein Werk umfasst Romane, Erzählungen, Essays und philosophische Abhandlungen. Charakteristisch für seine Texte sind gedankliche Tiefe, Ironie und Satire sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Technik, Wissenschaft, Fortschrittsglauben und den Grenzen menschlicher Erkenntnis.

Zu seinen bekanntesten Werken zählen Solaris, Die Sterntagebücher, Der futurologische Kongress und Die Kyberiade. Lems Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und erreichten ein Millionenpublikum weltweit.

Einige Werke Stanisław Lems wurden auch verfilmt. Besonders bekannt ist der Roman Solaris, der 1972 von Andrei Tarkowski als philosophischer Science-Fiction-Film umgesetzt wurde. Eine weitere Verfilmung folgte 2002 unter der Regie von Steven Soderbergh, die den Stoff in moderner Form neu interpretierte.

Darüber hinaus dienten Texte aus dem Zyklus Die Sterntagebücher als Vorlage für verschiedene Fernseh- und Filmproduktionen, insbesondere in Osteuropa. Motive aus Der futurologische Kongress wurden lose im Animations- und Spielfilm The Congress verarbeitet, der Lems Ideen in einen zeitgenössischen Kontext überträgt.

Für sein literarisches und essayistisches Werk erhielt Stanisław Lem zahlreiche internationale Literaturpreise sowie mehrere Ehrendoktorwürden. Er galt über viele Jahre hinweg als Anwärter auf den Literaturnobelpreis und wird bis heute als einer der einflussreichsten Autoren der modernen Science-Fiction betrachtet.

Der Autor starb am 27. März 2006 in Krakau. Sein Werk hat nichts von seiner Aktualität verloren und prägt weiterhin die literarische, philosophische und kulturelle Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen.

Werke

Diese Erzählung des Autors ist mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • Der Mensch vom Mars

  • Planet des Todes

  • Der Unbesiegbare

  • Gast im Weltraum

  • Test

  • Die Jagd

  • Der Schnupfen

  • Eden

  • Der getreue Roboter

  • Sterntagebücher

  • Solaris

  • Der futurologische Kongreß

  • Der Flop

  • Lokaltermin

  • Das Fiasko

  • Die Stimme des Herrn

  • Summa Technologiae

  • Robotermärchen

  • Die Falle des Gargancja

Quellen 

[1] Stanisław Lem – deutsche Wikipedia (Stand 03.01.2026)

Das Bild des Autors – eigenes Bild nach einer Fotografie von Wikipedia.

 

Forster, E. M.

02.01.2026

Biografie

E.M. Forster

Edward Morgan Forster wurde am 1. Januar 1879 in London geboren. Er wuchs in einer bürgerlichen Familie auf und erhielt eine klassische Ausbildung. Er studierte am King’s College in Cambridge, wo er früh mit literarischen und philosophischen Ideen seiner Zeit in Berührung kam. Diese prägten sein späteres Schreiben nachhaltig. Forster unternahm mehrere Reisen, unter anderem nach Italien, Indien und Ägypten, die großen Einfluss auf seine Werke hatten und oft als Schauplätze oder geistiger Hintergrund seiner Erzählungen dienten.

Seine literarische Arbeit konzentrierte sich vor allem auf Romane und Erzählungen, in denen er gesellschaftliche Konventionen, Klassenunterschiede und menschliche Beziehungen kritisch beleuchtete. Ein zentrales Thema seines Schaffens ist der Konflikt zwischen individueller Freiheit und sozialen Zwängen. Forster setzte sich zudem für Toleranz, Humanität und persönliche Aufrichtigkeit ein, Werte, die sich deutlich in seinen Texten widerspiegeln.

Nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlichte er nur noch wenig Belletristik, blieb jedoch als Essayist, Literaturkritiker und Dozent aktiv. Er engagierte sich für liberale und humanistische Ideen und äußerte sich kritisch gegenüber Autoritarismus und gesellschaftlicher Enge. Trotz seines vergleichsweise schmalen erzählerischen Gesamtwerks zählt Forster zu den bedeutendsten englischen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Der Autor starb am 7. Juni 1970 in Coventry.

Auch im deutschsprachigen Raum wurde sein Zitat bekannt:

„Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?“

Werke

Diese Erzählung des Autors ist mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • Die Maschine steht still

Quellen 

[1] E. M. Forster – deutsche Wikipedia (Stand 02.01.2026)

Das Bild des Autors – eigene Grafik nach einem Foto von Wikipedia

Biundo, Pia

01.01.2026

Biografie

Pia Biundo

Pia Biundo (bürgerlich Pia Oberacker-Pilick) ist eine deutsche Schriftstellerin, Übersetzerin und Antiquarin. Sie wurde 1959 in Karlsruhe geboren.

Nach dem Abitur studierte sie Germanistik, Geschichte und Hispanistik an der Universität Heidelberg. Bereits während ihrer akademischen Ausbildung engagierte sie sich in kulturellen und publizistischen Projekten. Von 1992 bis 2004 war sie Gründungsmitglied und Mitarbeiterin der Karlsruher Stadtteilzeitschrift „Intelligenz- und Provinzblatt für Durlach”, die sich mit lokalen Themen, Kultur und gesellschaftlichen Fragen befasste.

Neben ihrer literarischen Arbeit ist Pia Biundo auch musikalisch aktiv. Als Sängerin tritt sie in den Gruppen Fok o'locos und Cherrys Band auf, gelegentlich musiziert sie zudem im Duo mit ihrem Bruder, dem Liedermacher Max Biundo.

Beruflich arbeitet sie als literarische Übersetzerin aus dem Spanischen. 2012 veröffentlichte sie mit dem Science-Fiction-Roman „Alle Zeit der Welt” ihr Romandebüt. Das mehrfach für literarische Auszeichnungen nominierte Werk schildert die erste Begegnung der Menschheit mit einer fremden Zivilisation, die gezwungen ist, vor ihrer sterbenden Sonne zu fliehen. Dabei verbindet es klassische Science-Fiction-Motive mit ethischen und gesellschaftlichen Fragestellungen.

Darüber hinaus ist Pia Biundo Inhaberin des Versandantiquariats Pia Oberacker-Pilick in Karlsruhe, wo sie auch lebt. Sie ist verheiratet und verbindet in ihrem vielfältigen Wirken Literatur, Übersetzung, Musik und Buchkultur.

Pia Oberacker-Pilick wurde mehrfach für ihr schriftstellerisches und übersetzerisches Werk ausgezeichnet. Ihr Science-Fiction-Roman „Alle Zeit der Welt” erreichte Platzierungen beim Deutschen Science-Fiction-Preis und Deutschen Phantastik Preis, war 2013 für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert und stand auf der Longlist des Phantastik-Literaturpreises Seraph. Als Übersetzerin wurde sie wiederholt für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert und mehrfach platziert, darunter mit einem ersten Preis im Jahr 2022.

Zudem erhielt sie 2018 und 2020 Arbeitsstipendien des Freundeskreises zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen, die vom Land Baden-Württemberg unterstützt werden.

Werke

Dieses Science-Fiction-Werk der Autorin kenne ich, da ich es selbst gelesen habe:

  • Alle Zeit der Welt (2012)

Quellen 

[1] Pia Biundo – deutsche Wikipedia (Stand 31-12-2025)

Das Bild der Schriftstellerin Pia Biundo – eigene Grafik nach Bild im Artikel »Pia Biundo – Lesung« (durlacher.de, 04.04.2014)

 

Woronin, Pjotr

31.12.2025

Biografie

Pjotr Woronin

Pjotr Iwanowitsch Woronin wurde am 6. Januar 1924 im Dorf Tschernitowo geboren. Sein Lebensweg war geprägt von frühen Umbrüchen, schweren Prüfungen und großer innerer Disziplin – Erfahrungen, die sich später deutlich in seinem literarischen Werk widerspiegeln. Er gehörte zu jener Generation sowjetischer Schriftsteller, deren Denken und Schreiben untrennbar mit den Erschütterungen des 20. Jahrhunderts verbunden waren.

Bereits 1940 begann er ein Studium am Moskauer Institut für Philosophie, Literatur und Geschichte. Seine Ausbildung wurde jedoch bald vom Krieg unterbrochen. Nach dem Überfall auf die Sowjetunion meldete er sich freiwillig zum Dienst und nahm am Großen Vaterländischen Krieg teil. An der Front wurde er zweimal schwer verwundet: 1943 und erneut 1944.

Nach der zweiten Verwundung galt er als dienstuntauglich und wurde aus dem Militär entlassen. Diese Kriegserfahrungen hinterließen tiefe Spuren, prägten sein Weltbild und sein späteres literarisches Schaffen.

Nach dem Krieg wandte er sich ganz der Literatur und dem Journalismus zu. Er arbeitete zunächst als Literaturredakteur bei einer Stadtzeitung in Komsomolsk am Amur, studierte am Pädagogischen Institut in Chabarowsk und war für die regionale Zeitung »Tichookeanaja Swesda« tätig. Zudem übernahm er die Redaktion einer regionalen Jugendzeitung. Er schloss sein Studium im Fernstudium ab – ein Zeichen für seinen Willen, Bildung und schriftstellerische Arbeit auch unter schwierigen Bedingungen konsequent fortzusetzen.

Ab 1952 lebte Woronin in Nowosibirsk. Dort arbeitete er zunächst als Korrespondent für die landesweit bekannte Zeitung »Komsomolskaja Prawda«, bevor er 1953 in die Redaktion der Literaturzeitschrift »Sibirskie Ogni« wechselte. Diese Zeitschrift wurde für ihn zu einem wichtigen Arbeits- und Veröffentlichungsort. In dieser Zeit etablierte er sich als Autor von Essays, Erzählungen und Romanen und wurde Mitglied des Schriftstellerverbandes der UdSSR.

Ein schwerer Einschnitt in seinem Leben erfolgte ab 1960, als Woronin ernsthaft erkrankte. 1961 musste er sich einer komplizierten Gehirnoperation unterziehen, 1968 folgte eine zweite.

Die langen Krankenhausaufenthalte und die unmittelbare Nähe zu Krankheit und Todesangst verarbeitete er literarisch in seinem autobiografisch geprägten Buch „Ich will leben!” (»Хочу жить!«), das zu seinen persönlichsten Texten zählt.

Woronins literarisches Werk ist vielfältig. Seine erste größere Veröffentlichung war der 1953 erschienene Roman »In der Ferne« (»В дальней стороне«). Neben realistischen Texten und journalistischen Arbeiten wandte er sich auch der Science-Fiction zu. Mit dem 1970 erschienenen Roman »Sprung ins Übermorgen« (»Прыжок в послезавтра«) schuf er ein Werk, das sich mit einer vergleichsweise nahen kommunistischen Zukunft der Menschheit beschäftigt und dabei weniger technische Sensationen als vielmehr den Menschen und seine innere Entwicklung in den Mittelpunkt stellt.

Pjotr Iwanowitsch Woronin starb am 23. Dezember 1974 in Nowosibirsk. Sein Leben war von Krieg, Krankheit und harter Arbeit geprägt, zugleich aber auch von einem tiefen Vertrauen in den Sinn menschlichen Handelns und in die Kraft der Literatur. Dieses Spannungsfeld macht sein Werk bis heute lesenswert.

Werke

Dieses Science-Fiction-Werk der Autoren kenne ich, da ich es selbst gelesen habe:

  • Sprung ins Übermorgen

Quellen 

[1] Pjotr Iwanowitsch Woronin – russische Wikipedia (Stand 31.12.2025)

Das Bild des Autors - eigene Illustration nach dem Foto (2025) von WIKIPEDIA

 

 

Moore, Harris

30.12.2025

Biografie

Alfred Harris

Harris Moore ist das gemeinsame Pseudonym der beiden Autoren Alfred Harris und Arthur Moore, unter dem Anfang der 1970er-Jahre zwei englischsprachige Genre-Romane erschienen. Das Pseudonym setzt sich aus den Nachnamen beider Autoren zusammen und wurde ausschließlich für diese Zusammenarbeit verwendet.

Alfred Harris wurde am 2. Februar 1928 in Toronto, Ontario (Kanada), geboren und starb am 15. November 1998 in Los Angeles, Kalifornien. Nach einer Ausbildung an der Academy of Radio Arts in Toronto arbeitete er zunächst als Journalist und Redakteur, unter anderem beim Radiosender CHKT. Anschließend war er als Autor und Redakteur für die Canadian Broadcasting Corporation und das National Film Board of Canada tätig. Bereits in den frühen 1950er-Jahren schrieb er Drehbücher für Fernsehproduktionen, darunter mehrere Episoden der kanadischen Science-Fiction-Serie Space Command. Später profilierte er sich vor allem als erfolgreicher Kriminalromanautor und Drehbuchautor.

Arthur Moore wurde vermutlich 1906 geboren und starb wahrscheinlich 1977; diese Lebensdaten sind jedoch nicht eindeutig gesichert. Über seinen beruflichen Werdegang ist wenig bekannt. Gesichert ist seine Zusammenarbeit mit Alfred Harris, mit dem er unter den Pseudonymen Harris Moore und Given Addison veröffentlichte. Eigenständige Werke von Arthur Moore außerhalb dieser Kooperation sind nicht zweifelsfrei belegt.

Unter dem Namen Harris Moore erschienen zwei Romane: der Science-Fiction-Roman »Slater’s Planet« (1971), der 1974 unter dem Titel »Die Wasserwelt« auf Deutsch veröffentlicht wurde, sowie der Horrorroman »The Marrow Eaters« (1972). Beide Werke sind typische Produkte der angloamerikanischen Massenmarkt-Literatur ihrer Zeit und stellen die zentralen gemeinsamen Arbeiten des Autorenpaars dar.

Werke

Dieses Science-Fiction-Werk der Autoren kenne ich, da ich es selbst gelesen habe:

  • Der Wasserplanet

Quellen 

[1] Alfred Harris - sf-encyclopedia.com (Stand 30.12.2025)

[2] Alfred Harris – frwiki.wiki (Stand 30.12.2025)

Das Bild des Autors Alfred Harris nach einem Foto von www.brash-books.com.

 

 

Janakiew, Dimiter

14.09.2025

Biografie

Dimiter Janakieff

Dimiter Janakiew, auch bekannt als Dimitar Inkiow (Димитър Янакиев Инкьов), wurde am 10. Oktober 1932 in Haskovo, Bulgarien, geboren. Nach einer technischen Ausbildung studierte er Theaterwissenschaft und Regie an der Schauspielakademie in Sofia. In den 1960er-Jahren begann er als Autor und Dramatiker zu arbeiten, verließ jedoch 1965 aus politischen Gründen sein Heimatland und ließ sich in München nieder.

Dort arbeitete er zunächst für den Auslandssender Radio Free Europe, bevor er sich fast ausschließlich dem Schreiben widmete.

Janakiew veröffentlichte mehr als hundert Bücher, die in über 25 Sprachen übersetzt wurden, und gilt als einer der bekanntesten bulgarischen Kinderbuchautoren des 20. Jahrhunderts. Besonders erfolgreich war die Reihe »Ich und meine Schwester Klara«, die mit humorvollen Alltagsgeschichten ein großes Lesepublikum erreichte.

Sein erstes auf Deutsch erschienenes Kinderbuch »Die Puppe, die ein Baby haben wollte« wurde ein Bestseller und in zahlreiche Sprachen übertragen. Darüber hinaus schrieb er viele weitere Kindererzählungen, Theaterstücke und Bearbeitungen von Märchen und Sagen, die auch in Hörbuchform verbreitet wurden.

Dimiter Janakiew starb am 24. September 2006 in München und wurde unter anderem mit der Ehrendoktorwürde der bulgarischen Theaterakademie ausgezeichnet.

Werke

Diese Science-Fiction-Werke des Autors kenne ich, da ich sie selbst gelesen habe:

  • 1957 Sprung über die Jahrhunderte
  • 1958 Hubschrauber MN-3 

Quellen 

[1] Моята библиотека - Димитър Янакиев (автор) (Stand 14.09.2025)

Das Bild des Autors nach einem Foto von БГ-Фантастика. Освен ако не е посочено друго, съдържанието е достъпно при условията на Лиценз за свободна документация на GNU 1.3 или по-нов.

(Sofern nicht anders angegeben, ist der Inhalt unter den Bedingungen einer GNU Free Documentation License 1.3 oder höher verfügbar.)

[2] Die große illustrierte Bibliographie der Science Fiction in der DDR – Shayol Verlag 2002

 

 

Fehér, Klára

12.09.2025

Biografie

Klára Fehér

Klára Fehér wurde am 21. Mai 1919 im Budapester Stadtteil Újpest geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte sie von 1945 bis 1948 an der Universität für Verwaltung in Budapest. Bereits während ihrer Studienzeit arbeitete sie journalistisch, zunächst für die Tageszeitung Szabad Nép („Das freie Volk“). Ab 1957 war sie als Feuilletonistin bei Magyar Nemzet („Die ungarische Nation“) tätig.

Ihre schriftstellerische Laufbahn begann Fehér mit Reportagen, Theaterstücken und Jugendromanen. Ab 1979 arbeitete sie ausschließlich als freie Autorin. Neben humorvollen Erzählungen, Lustspielen und Romanen, die ihr durch ihren feinen Witz und ihre Menschenkenntnis große Popularität einbrachten, schrieb sie auch Kinderbücher, die in Ungarn weite Verbreitung fanden. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller und Übersetzer László Nemes, veröffentlichte sie zudem mehrere Reiseführer, die auch außerhalb Ungarns Beachtung fanden.

Viele ihrer Werke wurden ins Deutsche übersetzt und sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik veröffentlicht. Von besonderer Bedeutung ist ihr 1974 erschienener fantastischer Roman Oxygénia (deutsch Oxygenien, 1977 in der DDR), in dem sie Themen wie Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit und Ausbeutung aufgriff. Obwohl die Handlung auf einem fremden Planeten spielt, verarbeitete Fehér darin Probleme, die eng mit der Realität auf der Erde verbunden sind.

Nach ihrem Tod am 11. September 1996 in Budapest stiftete ihr Ehemann einen Literaturpreis, mit dem junge Autorinnen und Autoren ausgezeichnet werden, die in ähnlichem humanistischen Geist schreiben wie Klára Fehér. 

Werke

Dieser Roman der Autorin ist mir bekannt, und ich habe ihn auch selbst gelesen:

1977 Oxygenien

Quellen 

[1] Klára Fehér – die deutsche Wikipedia (Stand 12.09.2025)

Das Bild der Autorin – Ungarische Wikipedia: This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license.

[2] Die große illustrierte Bibliographie der Science Fiction in der DDR – Shayol Verlag 2002

 

 

Ansorge, Horst

31.08.2025

Biografie

Horst Ansorge (1928–1999) war ein deutscher Politiker, Schriftsteller und Drehbuchautor. Bekannt wurde er vor allem als Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow, ein Amt, das er von 1971 bis 1981 innehatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Ansorge zunächst als Bergmann und Elektroschweißer im VEB Waggonbau Görlitz. 1949 begann er an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät in Berlin seine schulische Weiterbildung, bevor er von 1951 bis 1955 Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin studierte und das Staatsexamen ablegte. Im Anschluss übernahm er eine Funktion in der FDJ-Kreisleitung an der Universität und stieg bald in verantwortliche Positionen innerhalb der Jugend- und Parteiorganisationen der DDR auf. 1958 wurde er Vorsitzender der Pionierorganisation „Ernst Thälmann“ in Ost-Berlin, später gehörte er der Berliner Stadtverordnetenversammlung und der SED-Bezirksleitung Berlin an.

Von 1965 bis 1971 wirkte Ansorge als Sekretär der SED-Kreisleitung Berlin-Pankow, ehe er 1971 zum Bezirksbürgermeister gewählt wurde. Dieses Amt bekleidete er zehn Jahre lang, parallel dazu engagierte er sich weiterhin in der SED-Kreisleitung und als Stadtbezirksverordneter. Während dieser Zeit promovierte er zum Dr. paed. und wurde später zum Studienrat ernannt.

Nach seiner politischen Laufbahn wandte sich Ansorge der Lehre und der Schriftstellerei zu. Er unterrichtete als Dozent für Gesellschaftswissenschaften am Berliner Institut für Lehrerbildung und schrieb nebenbei für Rundfunk und Fernsehen. Besonders hervorzuheben ist sein Drehbuch für den 1987 ausgestrahlten Polizeiruf 110-Film „Der Tote zahlt“.

Horst Ansorge starb 1999. Sein Lebensweg vereinte Politik, Pädagogik und Literatur und zeigt die enge Verknüpfung von Kultur und Politik in der DDR.

Werke

Dieses Buch des Autors ist mir bekannt, und ich habe es auch selbst gelesen:

  • 1987 Raumkundschafter Katman

Quellen

[1] Horst Ansorge – Wikipedia (Stand 31.08.2025)

[2] Die große illustrierte Bibliographie der Science Fiction in der DDR – Shayol Verlag 2002

 

 

Turek, Ludwig

23.08.2025

Biografie

Ludwig Turek

Ludwig Turek war ein deutscher Schriftsteller, der am 28. August 1898 in Stendal geboren wurde. Er erlernte den Beruf des Schriftsetzers – in dem er sich selbstbewusst als „Mathematiker“ bezeichnete, da er Fachmann für den Satz mathematischer Texte war – sowie den des Druckers. Bereits mit 15 Jahren trat er der Sozialistischen Arbeiter-Jugend bei. Während des Ersten Weltkriegs erhielt er wegen Desertion Festungshaft. 1919 wurde er Mitglied der KPD und kämpfte ein Jahr später in der Roten Ruhrarmee. Auf Einladung ging er 1930 in die Sowjetunion, wo er bis 1932 lebte. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten war er von 1933 bis 1940 im französischen Exil am antifaschistischen Widerstand beteiligt und schloss sich danach in Deutschland einer illegalen Widerstandsgruppe an.

Sein literarisches Debüt gab Turek 1929 mit dem autobiographischen Werk Ein Prolet erzählt, das in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Es folgten der Roman Die letzte Heuer (1950), der im französischen Exil entstand, sowie der Reisebericht Klar zur Wende (1949). Mit Anna Lubitzke (1952) setzte er der Berliner Trümmerfrau ein Denkmal. Weitere Werke sind der Sportroman Mittelstürmer Werner Schwing (1954), der Erzählungsband Die Flucht der Grüngesichtigen (1959), die autobiographische Schrift Ich war kein Duckmäuser (1967) sowie die humorvolle Geschichtensammlung Die Liebesfalle (1970). Außerdem wirkte er an verschiedenen Filmszenarien mit. In den 1970er-Jahren veröffentlichte er noch die Erinnerungen Ahoi, dufte Wanne (1974) sowie den Nachkriegsroman Mein Freund Bruno (1975).

Besondere Bedeutung erlangte Turek mit seinem phantastischen Kurzroman Die goldene Kugel (1949), der als Beginn der sozialistischen Science-Fiction-Literatur in der DDR gilt. Für sein Schaffen wurde er mit dem Vaterländischen Verdienstorden ausgezeichnet. Ludwig Turek starb am 9. November 1975 in Berlin.

Werke

Dieses Buch des Autors ist mir bekannt, und ich habe es auch selbst gelesen:

  • 1949 Die goldene Kugel

Quellen

[1] Die Science-fiction der DDR – Autoren und Werke, Verlag Das Neue Berlin 1988 – herausgegeben von Erik Simon und Olaf R. Spittel, S. 261 – 263

[2] Wikipedia – Ludwig Turek (Stand 23.08.2025)

Bild des Autors Ludwig Turek – Zeichnung nach Bild in [1], S. 262 

 

Teske, Günther

22.08.2025

Biografie

Günther Teske

Günter Teske, geboren am 10. November 1933 in Berlin, ist ein deutscher Radrennfahrer, Sportjournalist und Schriftsteller.

Nach einer Ausbildung zum Bautischler, die er jedoch nicht im Beruf ausübte, entschied er sich für eine Laufbahn bei der Volkspolizei, um dort als Leistungssportler im Straßenradsport aktiv zu sein. Teske gehörte zur DDR-Nationalmannschaft und startete 1954 bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften in Solingen. Sein größter sportlicher Erfolg war 1956 der Sieg im Traditionsrennen Berlin–Cottbus–Berlin. Im selben Jahr gewann er weitere Wettbewerbe, darunter Rund um Riesa.

Nach seiner aktiven Zeit wechselte Teske in den Journalismus. Zunächst war er Sportredakteur, ab 1967 dann freiberuflich tätig. Er schrieb für das Deutsche Sportecho, die Neue Zeit und die Berliner Zeitung.

Auch in seinen literarischen Arbeiten ist der Einfluss seiner sportlichen Laufbahn unverkennbar. Viele seiner phantastischen Erzählungen greifen Themen aus dem Sport auf. So schildert er in Ein talentierter Mittelstürmer, wie ehrgeizige Fußballspieler an einem Roboter scheitern, dessen vollkommen faires Spiel sie zur Verzweiflung treibt. In Der Vierfache erzählt er von einem Eiskunstläufer aus dem Jahr 2190, der in die Vergangenheit reist, um 1985 endlich einen Titel zu erringen – ein satirischer Blick auf sportlichen Ehrgeiz und Betrug.

Seine Science-Fiction-Geschichten bleiben meist im unterhaltsamen Bereich, ohne die behandelten Themen tiefgründig auszuführen. Figurenzeichnung und Konfliktgestaltung wirken oft eher skizzenhaft, doch Teske überzeugt durch einen leichten, humorvollen Tonfall, der seinen Erzählungen eine vergnügliche Note verleiht.

Werke

Diese Bücher und Erzählungen des Autors sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • 1962 Unternehmen Marsmond
  • 1978 Die verschwundene Mumie
  • 1981 Telepatis
  • 1981 Das Gelbe Trikot

Quellen

[1] Die Science-fiction der DDR – Autoren und Werke, Verlag Das Neue Berlin 1988 – herausgegeben von Erik Simon und Olaf R. Spittel

[2] Wikipedia – Die freie Enzyklopädie – Günther Teske (Stand 22.08.2025)

Bild des Autors Günther Teske – Grafik nach Bild in [1], S. 258

 

 

Ehrhardt, Paul

16.08.2025

Biografie

Paul Ehrhardt

Paul Ehrhardt ist ein deutscher Science-Fiction-Autor der DDR.

Er wurde 1922 in Caßdorf (Hessen) geboren. Nach einer Lehre als Maschinenschlosser studierte er Elektrotechnik und arbeitete später als Diplomingenieur für elektrische Maschinen und Antriebe, unter anderem als Prüffeld-Ingenieur, Konstrukteur und Projektierungsingenieur. Neben seiner technischen Laufbahn verfasste er drei Science-Fiction-Romane, darunter Spuren im Mondstaub (1979), die heute als Beispiele der DDR-Jugendliteratur gelten.

Werke

Diese Romane des Autors sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • 1975 Nachbarn im All

  • 1979 Spuren im Mondstaub

  • 1984 Boten der Unendlichkeit

Quellen

[1] Die Science-fiction der DDR – Autoren und Werke, Verlag Das Neue Berlin 1988 – herausgegeben von Erik Simon und Olaf R. Spittel

Bild des Autors Paul Ehrhardt – Grafik nach Bild in [1], S. 125

 

Rasch, Carlos

25.07.2025

Biografie

Carlos Rasch

Carlos Rasch war ein deutscher Science-Fiction-Autor, Autor, dessen Werke vor allem in der DDR große Bedeutung erlangten.

Er wurde am 6. April 1932 in Curitiba, Brasilien, geboren und zog 1938 mit seinen Eltern nach Deutschland, wuchs in Elbing auf und lebte nach dem Krieg in Calbe (Saale) und Köthen. Nach einer Ausbildung als Dreher begann er 1951 als Journalist beim ADN zu arbeiten, wo auch seine ersten phantastischen Erzählungen entstanden.

Ab 1965 war Rasch freischaffender Schriftsteller. Bekannt wurde er durch Romane wie Asteroidenjäger (1961), der als Vorlage für den DEFA-Film Signale – Ein Weltraumabenteuer diente, Der blaue Planet (1963) sowie Im Schatten der Tiefsee (1965), dessen Motive er später in Magma am Himmel (1975) erneut aufgriff. Seine Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt und auch außerhalb der DDR geschätzt.

In den 1970er Jahren geriet Rasch zeitweise in Konflikt mit den Kulturbehörden und veröffentlichte unter dem Pseudonym C. Arlo S., bevor er ab Mitte der 1980er Jahre wieder verstärkt publizierte.

Nach der Wende arbeitete er als Lokalredakteur für die Märkische Allgemeine Zeitung und schrieb über 3.000 Artikel. 1997 ging er in den Ruhestand.

Zwischen 2009 und 2011 veröffentlichte Rasch die mehrbändige Reihe Raumlotsen, die auf einer geplanten DDR-Fernsehserie beruhte.

Mit seinem Tod 7. Januar 2021 in Brieselang verlor die deutschsprachige Science-Fiction einen prägenden Autor, dessen Werke bis heute Leserinnen und Leser begeistern.

Werke

Diese Romane und Erzählungen des Autors sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • Asteroidenjäger
  • Der blaue Planet
  • Der Untergang der Astronautic
  • Im Schatten der Tiefsee
  • Die Umkehr der Meridian
  • Das unirdische Raumschiff
  • Krakentang
  • Magma am Himmel
  • Vikonda
  • Zurück zum Erdenball: Raumlotsen 1
  • Orbitale Balance: Raumlotsen 2
  • Daheim auf Erden: Raumlotsen 3
  • Stern von Gea: Raumlotsen 4

Quellen

[1] Wikipedia – Carlos Rasch (Stand 25.07.2025)

[2] Die Science-Fiction der DDR – Autoren und Werke, Verlag Das Neue Berlin 1988 – herausgegeben von Erik Simon und Olaf R. Spittel

Bild des Autors Reinhard Kriese – Grafik nach Bild in [2], S. 221

 

 

 

Zajdel, Janusz

23.07.2025

Biografie

Janusz Zajdel

Janusz Andrzej Zajdel war ein polnischer Schriftsteller und zählt zu den bedeutendsten Science-Fiction-Autoren seines Landes.

Er wurde am 15. August 1938 in Warschau geboren. Nach dem Physikstudium an der Universität Warschau arbeitete er viele Jahre als Radiotechniker und Experte für Kernphysik im Zentrallabor für Strahlenschutz in Polen.

Im Jahr 1976 trat er dem Polnischen Schriftstellerverband bei. Gemeinsam mit seinem Bruder begann er eine Kolumne in einer polnischen Zeitschrift und versuchte, durch das Schreiben von Science-Fiction-Romanen das Interesse junger Menschen an Wissenschaft und Technik zu wecken.

Zajdel debütierte mit der Novelle Tau Wieloryba (Tau Ceti), die in der Zeitschrift Młody Technik veröffentlicht wurde. Im Laufe seiner Karriere veröffentlichte er über 50 Kurzgeschichten und Erzählungen.

Seinen ersten Roman, Lalande 21185, veröffentlichte er im Jahr 1966, Prawo do powrotu (Recht auf Rückkehr) folgte 1975. Sein Roman Cylinder van Troffa erschien 1980. In diesem Buch beschrieb er eine totalitär organisierte Gesellschaft – ein Thema, das später zum zentralen Motiv in Zajdels Werk wurde. Diese von ihm geprägte Richtung innerhalb der polnischen Science-Fiction-Literatur fand zahlreiche Nachahmer.

Zajdels Werke wurden in viele Sprachen übersetzt, und er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihm zu Ehren wurde nach seinem Tod der wichtigste Preis des polnischen Science-Fiction-Fandoms in Janusz-A.-Zajdel-Preis umbenannt.

Janusz Zajdel verstarb am 19. Juli 1985 nach langer Krankheit.

Werke

Diese Romane des Autors sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • 1966 Lalande 21185

  •  1979 Unterwegs zum Kalten Stern

Quellen

[1] Wikipedia (Englisch) – Janusz Zajdel (Stand 23.07.2025)

Das Bild Janusz Zajdel – eigene Illustration nach dem Foto (2025) von WIKIPEDIA.

 

 

Müller, Horst

18.07.2025

Biografie

Horst Müller

Horst Müller (1923–2005) war ein deutscher Bibliothekar und Science-Fiction-Autor.

Geboren wurde er am 26. Dezember 1923 in Gleisen im Kreis Ost-Sternberg (heute Polen). Während seiner Kriegsgefangenschaft in Großbritannien wirkte er am Bau der einzigen Kriegsgefangenensternwarte des Landes mit. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft im Jahr 1947 holte er das Abitur nach, arbeitete zunächst als Neulehrer und studierte anschließend Bibliothekswesen an der Bibliothekarschule in Leipzig.

Von 1950 bis 1983 leitete Müller die Stadt- und Kreisbibliothek in Hoyerswerda und wurde zum Bibliotheksrat ernannt. Er profilierte sich nicht nur als engagierter Bibliothekar, sondern auch als Fachautor in der Zeitschrift Der Bibliothekar und als Förderer der Jugendliteratur und der Science-Fiction. 1968 gründete er den Jugendklub »Utopia«, später »SF-Club Phönix«, der bis 1986 existierte und als der langlebigste Science-Fiction-Club der DDR gilt.

Neben seinem bibliothekarischen Wirken war Horst Müller auch literarisch aktiv. Sein Debütroman Signale vom Mond erschien 1960 vor dem Hintergrund der Weltraumbegeisterung nach dem Sputnik-Schock. Die Fortsetzung Kurs Ganymed folgte 1962. Beide Werke thematisieren in einem utopischen Setting Konflikte zwischen Mensch und Außerirdischen, Machtmissbrauch und die Möglichkeit zur friedlichen Koexistenz – klare Reflexionen der politischen Spannungen des Kalten Krieges. Insbesondere Kurs Ganymed überzeugt durch seine kritische Auseinandersetzung mit autoritären Gesellschaftsmodellen und der Unterdrückung individueller Freiheiten.

Müller verfasste zudem mehrere technisch orientierte Kurzgeschichten, darunter Nichts Besonderes und Experiment F-M, die in sorbischer Übersetzung in der Zeitschrift Ptomjo erschienen. Geplant war ein weiterer Roman mit dem Titel Als die Söhne Gottes kamen, der sich mit der geheimnisvollen Terrasse von Baalbek beschäftigen sollte, jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht vollendet wurde. Eine langjährige TBC-Erkrankung zwang ihn bereits 1983 nach einem Herzinfarkt in den Ruhestand. Erst 1998 meldete er sich mit dem Jugendbuch Peter dreht durch oder Was wäre wenn ...? literarisch zurück.

Neben seiner kulturellen Arbeit engagierte sich Müller auch politisch. Er war Ehrenmitglied des Jugendverbandes und Abgeordneter der Volkskammer der DDR.

Horst Müller verstarb am 9. Mai 2005 in Hoyerswerda. Sein Werk steht exemplarisch für eine Science-Fiction-Literatur, die zwischen Technikbegeisterung, politischer Reflexion und humanistischer Vision vermittelt.

Werke

Diese Romane des Autors sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • 1960 Signale vom Mond

  •  1962 Kurs Ganymed

Quellen

[1] Wikipedia – Horst Müller (Stand 16.07.2025)

[2] Die Science-Fiction der DDR – Autoren und Werke, Verlag Das Neue Berlin 1988 – herausgegeben von Erik Simon und Olaf R. Spittel

Bild des Autors Horst Müller – Grafik nach Bild in [2], S. 210

 

Kriese, Reinhard

16.07.2025

Biografie

Reinhard Kriese

Reinhard Kriese ist ein deutscher Science-Fiction-Autor.

Er wurde 1954 in Weißenfels geboren und war nach Abitur und Studium mit dem Abschluss Diplomingenieur langjährig als Konstrukteur tätig.  Nach der Wende arbeitete er als Beratungsingenieur im Außendienst. Er ist verheiratet und hat einen Sohn.

Reinhard Kriese veröffentlichte in den 1980er Jahren zwei SF-Romane.

Werke

Diese Romane des Autors sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • 1985 Eden City, die Stadt des Vergessens

  •  1987 Mission SETA II

Quellen

[1] Wikipedia – Reinhard Kriese (Stand 16.07.2025)

[2] Die Science-Fiction der DDR – Autoren und Werke, Verlag Das Neue Berlin 1988 – herausgegeben von Erik Simon und Olaf R. Spittel

Bild des Autors Reinhard Kriese – Grafik nach Bild in [2], S. 172

 

Woiskunski, Jewgeni und Lukodjanow, Issai

07.07.2025

Biografie

Jewgeni Woiskunski und Issai Lukodjanow

Jewgeni Woiskunski wurde 1922 in Baku geboren. Er wuchs am Ufer des Kaspischen Meeres auf und studierte später Kunstgeschichte in Leningrad. Als der Krieg ausbrach, ging er zur sowjetischen Flotte. Nach dem Krieg arbeitete Woiskunski mehrere Jahre als Journalist. 1956 veröffentlichte er einen Novellenband, 1960 folgte sein erster Roman. In beiden Büchern verarbeitete er seine Erlebnisse während des Kriegsdienstes.

Issai Lukodjanow wurde 1913 in Baku geboren. Er schlug eine technische Laufbahn ein und arbeitete längere Zeit als Ingenieur in einem Maschinenbauwerk in Baku. Während des Krieges diente Lukodjanow bei den Fliegern. Nach 1945 war er in einem Institut für Projektierung tätig. Im Laufe der Jahre publizierte er zahlreiche technische Artikel und übte sich in belletristischen Skizzen. [2]

Woiskunski und Lukodjanow sind Cousins mütterlicherseits. Der Roman »Экипаж «Меконга»« (»Die Besatzung der Mekong«) war die erste gemeinsame Arbeit der beiden Autoren und zugleich ihr erster großer Erfolg. Das Erstlingswerk der Autoren erfreute sich großer Popularität und wurde seitdem achtmal aufgelegt. Die bislang letzte Neuauflage erschien 2017. [3]

Anschließend schrieb das Autoren-Duo noch weitere Romane, Novellen und Erzählungen. Der 1975 erschienene Roman »Ur, Sohn des Scham« wurde von der staatlichen Zensur kritisch beurteilt. Die Autoren wurden der »Propaganda des Zionismus« verdächtigt. Aufgrund antisemitischer Angriffe sahen sich Woiskunski und Lukodjanow gezwungen, das Science-Fiction-Genre aufzugeben. [2]

Lukodjanow wandte sich vollständig von der Belletristik ab. Seine Gesundheit verschlechterte sich zusehends, und er verstarb am 14. Mai 1984 in seiner Heimatstadt Baku.

Woiskunski hingegen leitete viele Jahre lang zusammen mit Dmitri Bilenkin und Arkadi Strugatzki die Moskauer und Allunionsseminare für junge Science-Fiction-Autoren. Er überlebte die schweren Zeiten, hörte jedoch auf, Science-Fiction zu schreiben. Der Autor wandte sich der realistischen Literatur zu und schrieb vor allem über den Krieg. Sein »militärischer« Realismus brachte ihm mehrere renommierte Auszeichnungen ein, beispielsweise den Konstantin-Simonow-Preis. Im Jahr 2011 wurde ihm der älteste sowjetische und russische Literaturpreis im Bereich Science-Fiction - »Aelita« - für seinen Beitrag in diesem Genre verliehen. [1]

Jewgeni Woiskunski verstarb am 3. Juli 2020 in Moskau.

Werke

Diese Romane und Erzählungen der Autoren sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • Экипаж «Меконга» (1961) – Das Messer des Pandit (1965)
  • Ур, сын Шама (1975)
  • Von Robotern gefangen

Quellen

[1] Jewgeni Woiskunski und Issai Lukodjanow - russische Wikipedia (Stand 07.07.2025)

[2] Das Messer des Pandit, Verlag Kultur und Fortschritt Berlin 1965 (Klappentext)

[3] Фантастика Евгения Войскунского и Исая Лукодьянова - Борис Невский (04.07.2020)

Das Bild des Autor wurde anhand eines Fotos von ПУБЛИЧНАЯ БИБЛИОТЕКА erstellt.

Informationen und Bilder dürfen laut ПУБЛИЧНАЯ БИБЛИОТЕКА unter folgender Voraussetzung genutzt werden:

»Кроме того, разрешается любое некоммерческое использование любых материалов размещенных в библиотеке, в том числе и размещение на других сайтах. Также разрешаются ссылки на этот сайт и E-MAILы с других сайтов.«

Eigene Übersetzung:

»Außerdem wird eine jede nicht-kommerzielle Nutzung aller in der Bibliothek ausgestellten Materialien, einschließlich der Unterbringung auf anderen Web-Seiten erlaubt. Auch werden Links auf diese Web-Seite und E-Mails von anderen Web-Seiten erlaubt.«

Dolguschin, Juri

13.08.2023

Biografie

Juri Dolguschin

Juri Dolguschin war ein sowjetischer Science-Fiction-Autor, Journalist und Ingenieur. Er lebte von 1896 bis 1989.

Nach dem Besuch eines Gymnasiums wurde er 1915 an der Moskauer Militärtechnischen Universität aufgenommen, jedoch zur Armee eingezogen und in ein Reserveregiment an die Offiziersanwärterschule geschickt.

Von 1919 bis 1920 arbeitete er in Transkaukasien als geodätischer Techniker und war Mitglied der Tifliser »Dichterwerkstatt«.

1921 kehrte er nach Moskau zurück und setzte seine Ausbildung fort. Er arbeitete in den Redaktionen der Zeitungen »Известия« und »Труд«.

Ende der 20er Jahre wurde er Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Знание - сила «, veröffentlichte mehrere phantastische Erzählungen, die Novelle »Тайна невидимки« (»Das Geheimnis des Unsichtbaren«) und den großen Roman »Генератор чудес« (»Der Wundergenerator«).

In den 1930er Jahren war er an der Entwicklung des ersten sowjetischen Fernsehers beteiligt.

Im ersten Jahr des Großen Vaterländischen Krieges trat er der Volksmiliz bei. 1943 wurde er in die Reserve versetzt. Nach seiner Genesung schrieb er Militärprosa und arbeitete in einem Verteidigungsforschungsinstitut. Seit 1953 war Juri Dolguschin Mitglied des Schriftstellerverbandes der UdSSR. 1959 veröffentlichte er eine überarbeitete Fassung des Romans »Генератор чудес«.

Werke

Diese Bücher des Autors sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • Тайна невидимки (Das Geheimnis des Unsichtbaren)
  • Генератор чудес (Wundergenrator)
  • Das Geheimnis des alten Schlosses (1954)

Quellen

[1] Juri Dolguschin – russische Wikipedia (Stand 13.08.2023)

[2] Лаборатория Фантастики – fantlab.ru

Das Bild des Autor wurde anhand eines Fotos von ПУБЛИЧНАЯ БИБЛИОТЕКА erstellt.

Informationen und Bilder dürfen laut ПУБЛИЧНАЯ БИБЛИОТЕКА unter folgender Voraussetzung genutzt werden:

»Кроме того, разрешается любое некоммерческое использование любых материалов размещенных в библиотеке, в том числе и размещение на других сайтах. Также разрешаются ссылки на этот сайт и E-MAILы с других сайтов.«

Eigene Übersetzung:

»Außerdem wird eine jede nicht-kommerzielle Nutzung aller in der Bibliothek ausgestellten Materialien, einschließlich der Unterbringung auf anderen Web-Seiten erlaubt. Auch werden Links auf diese Web-Seite und E-Mails von anderen Web-Seiten erlaubt.«

Brabenec u. Vesely

03.08.2023

Biografie

Jiří Brabenec

Jiří Brabenec war ein tschechischer Schriftsteller und Journalist. Er lebte von 1911 bis 1983.

Nach dem Abschluss der Ingenieurschule in Kladno (1931) studierte er zwei Jahre Journalismus an der Freien Schule für politische Studien in Prag. Er arbeitete unter anderem als Matrose, Testfahrer für Jawas und technischer Redakteur. Nach dem Krieg war er Redakteur der Tageszeitung »Mladá fronta«, danach bis zu seiner Pensionierung 1971 Redakteur der Zeitung »Lidová demokracie«.

1961 unternahm er eine Motorradreise in den Nahen Osten und durchquerte die Wüste Sinai. Als Schriftsteller debütierte er 1943 und schrieb zeitgenössische Romane, Kriminalromane und historische Romane. Im Bereich der Science Fiction veröffentlichte er fünf Romane, drei davon in Zusammenarbeit mit Zdenek Vesely.

 

Zdeněk M. VeselýZdeněk M. Veselý war ein tschechischer Redakteur und Schriftsteller. Er lebte von 1927 bis 1992.

Von 1948 bis 1971 war er Redakteur der Zeitung »Lidová demokracie«, ab 1971 arbeitete er als freier Journalist. Er schrieb auch Fernsehspiele, journalistische Literatur sowie Spionage- und Kriminalromane. Seine ersten drei Science-Fiction-Werke veröffentlichte er in Zusammenarbeit mit Jiří Brabenec.

Werke

Diese Romane der Autoren sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • Gestrandet bei der Sonne Epsilon (1961)

  • Verbrechen in der Regenbogenbucht (1966)

Quellen

[1] Jiří Brabenec in der tschechischen Datenbank LEGIE - databáze knih Fantasy a Sci-Fi

[2] Zdeněk M. Veselý in der tschechischen Datenbank LEGIE - databáze knih Fantasy a Sci-Fi

Die Bilder der Autoren wurden nach Grafiken aus der Legie-Datenbank erstellt.

Angabe für die Legie-Datenbank: »Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Attribution-NonCommercial-Non-Solicited 3.0 Unported License.«

Bowin, Georgi

31.07.2023

Biografie

Georgi Bowin

Georgi Michailowitsch Bowin wurde 1909 in St. Petersburg als Sohn eines Arztes und Nachkomme des Architekten und Stadtbaumeisters Ossip Iwanowitsch Bowe geboren. Im Alter von sieben Jahren verlor er seine Eltern und wuchs in einem Waisenhaus auf.

Mit 17 Jahren begann er als Mechaniker zu arbeiten. Bowin studierte zunächst an einer technischen Schule und dann am Leningrader Industrieinstitut (heute Staatliche Polytechnische Universität St. Petersburg).

Nach seinem Studium arbeitete Georgi Bowin zwanzig Jahre lang als Ingenieur und Chefkonstrukteur in einer Reihe von Leningrader, Uraler und Moskauer Fabriken, war an der Konstruktion der ersten Rolltreppen für die Moskauer Metro beteiligt und Chefkonstrukteur der Tunnelrolltreppen EM-1, EM-4 und EM-5, die 1952-1959 in der Moskauer Metro und im ersten Abschnitt der Kiewer Metro eingebaut wurden.

Er schrieb mehrere wissenschaftliche und technische Bücher über Hebe- und Transportmaschinen. 1951 promovierte er zum Thema "Methodik der Konstruktion von Fahrtreppen" und wechselte in die Forschung, wo er ein Labor leitete. Ab 1958 war er außerordentlicher Professor an der Technischen Bauman-Universität in Moskau.

Den sowjetischen Lesern wurde er durch sein einziges Science-Fiction-Werk bekannt - die 1960 erschienene Erzählung »Дети Земли« (»Kinder der Erde«), an der er zehn Jahre lang (1948-1958) gearbeitet hatte. Es beschreibt den ersten Weltraumflug zur Venus. Die originelle Konstruktion des Raumschiffs (eine Kombination aus Rakete und Hubschrauber, die in der Venusatmosphäre fliegen konnte), die realistische Beschreibung der Charaktere und ihrer Abenteuer verliehen dem Roman einen ungewöhnlichen Charakter.

Ab Ende der 1950er Jahre arbeitete er an einem weiteren Science-Fiction-Roman, »Кольца Сатурна« (»Die Ringe des Saturn«), der jedoch nie veröffentlicht wurde.

Der Autor lebte in Moskau. Sein Todesdatum ist unbekannt.

Werke

Diese Erzählung des Autors ist mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • 1960 »Дети Земли« (»Kinder der Erde«)

Quellen

[1] Georgi Bowin in der russischen Wikipedia (Stand 31.07.2023)

[2] Georgi Bowin auf fantlab.ru (Лаборатория Фантастики)

[3] Georgi Bowin im Blog von Wladimir Larionov über Bücher, Filme und mehr... (Stand 31.07.2023)

Das Bild von Georgi Bowin wurde nach einer Grafik von fantlab.ru (Лаборатория Фантастики) erstellt.

Informationen und Bilder dürfen laut Георгий Бовин (fantlab.ru) unter folgender Voraussetzung genutzt werden:

»Любое использование материалов сайта допускается только с указанием активной ссылки на источник. © 2005-2023 «Лаборатория Фантастики».«

Eigene Übersetzung:

»Jegliche Verwendung von Materialien der Website ist nur mit der Angabe eines aktiven Links zur Quelle gestattet. © 2005-2023 Fiction Lab.«

Seite 1 von 3

  • 1
  • 2
  • 3

Motto

Lesenswerte SF-Literatur entdecken und vorstellen.

»Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus
den Stuben über die Sterne.«

                                 (Jean Paul)

Zufallsbild

Neueste Beiträge

  • Bezwinger der ewigen Stürme
  • Die Rätsel des Silbermonds
  • Der Unbesiegbare
  • Die Maschine steht still
  • Alle Zeit der Welt

Beliebteste Beiträge

  • Der ferne Regenbogen
  • Die bewohnte Insel
  • Mittag, 22. Jahrhundert
  • Die dritte Zivilisation
  • Fluchtversuch

Science-Fiction im Netz

Der phantastische Bücherschrank

Golkonda Verlag München

Science-Fiction (Ivo Gloss)

Memoranda-Verlag

MOLOCHRONIK

SF-Netzwerk.de

TES Erfurt

© 2009 - 2026 Life in the 22nd Century

  • Impressum & Datenschutz
  • Über mich