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(Jean Paul)

Lew Abalkin

Lew Abalkin
© Valter Edgar

Lew Abalkin wird am 6. Oktober 2138 auf der Erde geboren. Offiziell sind seine Eltern Wjatscheslaw Zjurupa und Stella Abalkina. Beide nehmen 2135 am „Project Jormala“ teil und verschwinden mit dem Raumschiff „Finsternis“ im schwarzen Loch EN-200.056.

Die Eltern hatten vor Projektbeginn befruchtete Eizellen hinterlassen. Diese Praxis ist im 22. Jahrhundert üblich, wenn Wissenschaftler-Paare an Experimenten mit geringen Überlebenschancen teilnehmen.

In Wahrheit jedoch ist Abalkin eins der "Findelkinder". Nur wenige Menschen kennen seine wahre Herkunft. Sikorsky empfiehlt, Abalkin zum Progressor auszubilden.

Ab 2160 arbeitet er auf Saraksch. Besonders interessiert ihn der Kontakt zu den Kopflern. Schlussendlich führt er die diplomatischen Verhandlungen zwischen ihnen und der Erde im Jahr 2162.

Von 2162 bis 2163 ist er für das Saraksch-Teilprojekt „Kopfler im Weltraum" zuständig. Im Jahr 2163 bilden Abalkin und Wepl ein einzigartiges Mensch-Kopfler-Duo. Sie arbeiten gemeinsam bei der erfolglosen Rettungsaktion "Tote Welt" auf Esperanza mit.

Zwischen 2164 und 2166 geht er auf die Giganda und begegnet zufällig einem anderen Findelkind. Kornej Jašmaa weiß da bereits von seiner wahren Herkunft. Ihm ist jedoch nicht bewusst, dass Abalkin auch ein Findelkind ist.

Die KomKon-2 bewegt Abalkin 2170, zurück auf den Saraksch zu gehen. Im Jahr 2178 verschwindet Abalkin unter verdächtigen Umständen und ohne Angabe von Gründen. Er kehrt auf die Erde zurück.

Ab diesem Zeitpunkt wird er von Maxim Kammerer und besonders Rudolf Sikorsky gejagt. Als ihm von Bromberg alle notwendigen Informationen über seine Herkunft mitgeteilt werden, versucht er, an den sogenannten „Zünder“ aus dem Museum für außerirdische Kulturen zu gelangen. Abalkin überzeugt seine Jugendfreundin Maja Glumowa, ihm Zugang zu den besonders geschützten Teilen des Museums zu gewähren. Sikorski jedoch hat dies vorausgesehen und ihm eine Falle gestellt. Abalkin wird von Sikorsky in dem Moment erschossen, als er nach seinem „Zünder“ greifen will.

Unmittelbar nach dem Attentat auf Abalkin muss Rudolf Sikorsky aus dem Dienst der KomKon-2 ausscheiden. Die Öffentlichkeit glaubt, er sei altersschwach, paranoid in der Verfolgung seiner Ziele und deshalb gefährlich.

Quellen

[1] Die englische Wikipedia - die Artikel Rudolf Sikorski, Leonid Gorbovsky, List of minor Noon Universe characters

(Stand 10.03.2015) übertragen ins Deutsche und ergänzt um einige Informationen.

[2] Gesammelte Werke 1 – 3, A. u. B. Strugatzki, WILHELM HEYNE VERLAG MÜNCHEN 2010

Die Zeichnung von:

Die Veröffentlichung der Zeichnungen erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch Vladimir Borisov (Redakteur der Seite "Фантасты братья Стругацкие").

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